Woodstock: Synonym für Frieden – 1969 und 2026 – Wieder einmal sind gefühlt 100 Stunden Premium Live-Musik und Non-Stopp-Party vorbei, vier Tage Feiern in Harmonie und Frieden bei traumhaften Sommerwetter. Und wer sich das Titelbild genau anschaut, der sollte auch verstehen warum.
Das schöne Titelbild, es ist das Mittelteil des 2026-WOFO-Banner und es gibt kaum ein besseres für den ersten Teil des Berichtes der Senioren Christa & Rolando. Nach Anreise am Mittwoch-Abend startete Stephan Graf’s Double Vision diesmal mit seinem Rory Gallagher Rockpalast Spezial. Und das Quintett, diesmal verstärkt mit Frank Tischer (Keyboards, Hammond) und Frank Leipold (Saxofon), würdigte den 1982-Loreley-Auftritt der irischen Blues-Legende fast komplett. Rory’s originale Set-Liste wurde garniert mit einigen eigenen Stücken der Band ergänzt, sodass es für die Zuhörer und Fans sowie auch für alle Musiker ein denkwürdiger Abend wurde, es wurde ebenso laut wie damals an der Loreley. Stephan ist der wahre Vermächtnisverwalter von Taste und Rory Gallagher, er atmet tatsächlich den Geist dieses bis heute beliebten Musikers aus Ballyshannon.
Kurz umgebaut und schon steht die Woodstock Forever Jam Gang auf der Bühne, natürlich ist Stephan auch wieder bei einigen Sessions mit dabei, wer möchte denn auf so einen Blues-Rock-Arbeiter verzichten. Gitarrist Ralf Peter, der Schwiegersohn des Veranstalters, organisiert regelmäßig seit Jahren zur Eröffnung dieses 3-stündige Rock-Spezial-Programm. 2025 hieß es noch Sixty Amp Fuse. Dieses Jahr wurde die Veranstaltung durch den überraschenden Unfalltod eines der prägenden Musikers aus Region Köln überschattet. Er wurde sehr liebevoll gewürdigt und alle waren sich einig, jetzt erst recht, jetzt mit noch mehr Energie. Wenn das überhaupt möglich ist bei dieser bunten Truppe. Der Hauptteil des Treibens auf der Bühne bestand aus virtuos vorgetragenen Liedern der 60er bis 90er. Eine gemeinsame Zeitreise, die viele Besucher nun durch die neue riesengroße LED-Video-Wand auch hautnah vom „Bersch“ gemütlich mitverfolgen konnten.
Mit dem alternativen Blues-Rock vom Terzett My Baby aus Amsterdam kommt dann danach noch eine andere sehr moderne und rhythmusbetonte Mucke ins Spiel. Nur mit Bass, Schlagzeug (Cato & Joost van Dijck) und Gitarre (Daniel de Vries), das klassische Rock-Trio, aber die Musik eine Reise zur skurrilen Elektro-Welt des progressiven Alternativ-Indie-Rock. DJ Bunzel bringt danach die unermüdlichen Nachtschwärmer noch durch die letzten Stunden bis zum Sonnenaufgang. Dieter Jimmy erzählte uns am nächsten Tag einige Gute-Nacht-Geschichten. Text_Bilder_Mittwoch: Roland Koch
Das erste Voll-Programm am Festival-Donnerstag eröffnete um 11:00 Uhr, das Feier-Gelände wurde freigegeben für acht Formationen auf drei imposanten Bühnen. Wer es nicht glaubt, schaut euch die Bilder an. Gestartet wurde mit den Duisburger Kult-Rockern Bröselmaschine oben östlich gelegen auf der Wald-Bühne (WB). Na ja, vor zwei Jahren. Denn nun ist ringsherum alles abgeholzt wegen dem Baum-Sterben und das ist flächendeckend im ganzen deutschsprachigen Raum so. Einzelne Fichten stehen glücklicherweise noch, wie ein Mahnmal für die Menschen. Akustik-Gitarren-Lehrer Peter Bursch verbreitet mit seinen Brösel-Maschinisten, letzter Zugang Bassist Carlos Palmen hat sich gut eingefügt, nach wie vor mit seiner unwiderstehlichen Art gute Laune. Auch der sommerlich-frisch bekleidete Gitarren-Virtuose Krissy Matthews kommt für ein kurzes aber gehaltvolles Gast-Spiel dazu.
Auf der westlich gelegenen Lift-Bühne (LB) dann aus Bayern Hank Davison als Blues-Trio. Um dorthin zu kommen muss jeder Besucher durch den oberen Teil der Händler-Stadt. Hier werden Waren, Speisen & Getränke und natürlich auch Tonträger angeboten. Hier hat auch der Veranstalter seinen Stand und produziert am Fließband Oberbekleidung mit individuellen Woodstock-Forever-Logos. Zum Auftritt von Hank sind auch passend ein paar Rocker mit schwerem Motorrad angereist, oder war es vielleicht sogar das bayrische Trio selbst. Hank hatte mit seinen Blues-Brüdern Lewis Glover (Gesang, Harmonika) und dem singenden Gitarrist Johnny O’Hara einen emotionalen Auftritt. Auch die mitgereiste Managerin Nine und die große Traube von Fans sind begeistert !!
Danach auf der Haupt-Bühne (HB) das Schweizer Trio Basement Saints, damit zweimal Blues pur und Volldampf hintereinander. Auch die drei sympathischen Blues-Eidgenossen bringen den Auenland-Berg zum Beben. Fingerflitzer Robby „Keys“ Grausberg übernahm nun mit seinem zwei Leslie-Hammond-Türmen, auch das Bass-Fundament, viele Haupt-Melodien, aber ebenso viele Soli. Das Trio mit Simon „Molly“ Moll (Schlagzeug) und Gitarrist Anton Delen wirkt wie aus einem Guss, genauso wie später am Samstag Atomic Rooster mit Adrian Gautrey. Am Nachmittag beginnt auch das üppige Programm mit Workshops aller Art in der zentralen und schattigen Family-Zone.
Es ist schon am Vormittag brutal heiß, die Besucher leiden und suchen jeden Schattenfleck der zu erhaschen ist. Das gute Sommerwetter, somit die Schattensuche, bleibt uns bis Sonntag treu. Auch die Künstler, Personal und die Technik leiden. Aber so ist das bei Freiluft-Veranstaltungen. Der Treffpunkt für Künstler und Personal ist die große Scheune, dass Multifunktionsgebäude, das auch außerhalb der Festivals für Veranstaltungen aller Art genutzt wird. Hier stellt das Küchen-Team Speisen und Getränke zu Verfügung und hier können die Festival-Arbeiter auch mal durchschnaufen. Da hier auch die Künstler ein- und ausgehen ergeben sich spontan viele interessante Begegnungen und Gespräche. Mit Magic Mumble Jumble (WB) und Lotte Walda (LB), beides Formationen aus den Niederlanden, nehmen die Personenzahlen auf den Bühnen zu, wird es hippiesker, tanzbarer und farbenfroher. Damit wird der obere Teil des Geländes zum großflächigen Woodstock-Party-Areal.
Die in Dresden gegründete Band Wucan (HB) hat sich mit einer Ochsen-Tour von unermüdlich Live-Auftritten in die Herzen der Hard-Rock-Fans gespielt. Sie eröffnen sehr rockig das Abendprogramm, besonders Frontfrau Francis Tobolsky besticht wieder einmal mit lautstarken Gesang sowie an Gitarre, Theremin und Querflöte. Das Gelände oben an der Wald-Bühne ist rappelvoll, es werden die Süd-Franzosen um die Brüder Claude (Léode) & Dominique Leonetti (Gesang, Zitate, A & E-Gitarren) erwartet. Sie haben ihr bärenstarkes Meisterstück Être Et Ne Plus Être im Gepäck, das wird komplett gespielt, dazu noch einige Fan-Favoriten. Das Quintett Lazuli (WB) setzten mit ihrem magischen Auftritt das erste ganz große Ausrufezeichen. Leider war der Tross aus Frankreich sehr in Eile, sie mussten wegen weiterer Verpflichtungen einiger Musiker kurz nach ihrem fulminanten Auftritt sofort nach Südfrankreich abreisen.
Die Nachtschicht sollte Blues-Rocker Danny Bryant übernehmen, der musste leider krankheitsbedingt absagen. Wegen der ebenso wegen Krankheit abgesagten Tour von Rose Tattoo konnten dann die nun arbeitslosen Velvet Rush aus Hamburg doch auftreten. Für die beiden ersten Bands Pech, für die nachrückenden Elb-Hansestädter und die vielen Thüringer-Woodstocker eben Glück. Und zuletzt für die Unzerstörbaren dann noch DJ Electric mit seinem Nacht-Flieger-Programm. Text_Bilder_Donnerstag: Roland Koch
Diesmal lockt der Brite Ben Poole mit seinen drei Mitstreitern furios und eröffnet damit den Festival-Freitag. Zu Anfang waren in der großen Traube der Frühaufsteher noch nicht alle wach, danach aber schon. Erfreulich ist für diese frühe Stunde einmal wieder der gute Zuschauer-Zuspruch. Es hat sich wohl inzwischen im Camp Auenland rumgesprochen, der Weckruf heißt, volles Rock-Rohr und Blutdruck bis an den Anschlag auf der Wald-Bühne (WB). Ben ist vollkommen überrascht, hat am dritten Festival-Tag nur mit ein paar übernächtigten Zombies gerechnet, wie er selbst strahlend bemerkte. Das Quartett ist traumhaft eingespielt, die Stimmung auf und vor der Bühne ist gleichermaßen ausgelassen. Und gleich druckvoll geht es mit Midge’s Pocket aus Mühldorf am Inn auf der Lift-Bühne (LB) weiter. Auf einem entspannten kurzen Fußweg zwischen den beiden Bühnen können die geneigten Fans schon an den vielen Ständen wieder verbrauchten Brennstoff aufnehmen, sich am WOFO-Stand ein individuelles T-Shirt machen lassen, ein Souvenir kaufen oder sich bei Greenpeace um eine Mitgliedschaft kümmern. Der ehrenamtliche Freiwillige stand, wie jedes Jahr und jeden Tag, von morgens bis abends an seinem Tisch-Stand. Er trotzte dem ungewöhnlich heißen Sommerwetter und alles immer freundlich mit einem Lächeln im Gesicht.
Immer war was los bei ihm, es scheint, dass nun viel mehr Menschen endlich kapiert haben was nötig ist um sich gegen den Untergang der Menschheit zu stemmen. Unten auf der Haupt-Bühne (HB) trat in der heißesten Stunde des Tages dann Anarcho-Protest-Poet Götz Widmann Solo nur mit akustischer Gitarre auf. Leider in der brutalen Hitze nur vor einem leeren Platz und einer Handvoll Zuschauern. Das Publikum suchte überall den kühleren Schatten. eine Fünfergruppe saß mit dem Rücken zur LED-Video-Wand im Schatten. Mit dem Rücken an der Wand, das sah etwas komisch aus. Und dann wurde es oben auf der WB mit der Voodoo-Priesterin Morgane Ji aus dem französische Übersee-Département Réunion richtig exotisch und magisch. Mit ungewöhnlicher Instrumentierung und rhythmusbetonten Klang-Landschaften sorgten die vier in ihrer außergewöhnlichen Bühnenkleidung für sehr viel Aufmerksamkeit oben am Wald, keiner wollte das verpassen, immer mehr Besucher fanden sich ein. Wieder hat der Veranstalter die Festival-Fans mit etwas Besondern überrascht.
Klassischen Rock mit einer großen Bandbreite und hoher Qualität liefert Aaron Brooks und seine vier Begleiter von The Bone Cirkus hier auf der Waffenroder Lift-Bühne. Es wurde zum Nachmittag hin erfreulicherweise etwas kühler und von hier aus war der Sonnenuntergang wegen der freien Sicht nach Westen und bezaubernder bergiger Silhouette jeden Sommer-Abend zum Publikumsmagnet. Spektakuläre Natur und dazu begleitend Rock-Musik vom Feinsten. Auch der abendliche zweite Teil des Programms lud mit Abwechslung zum Feiern ein. AOR-Musik für Erwachsene von der jungen Formation John Leon & Escalation (HB) vom Bodensee. Gute gemachte Musik, aber für uns wirkte das alles wie von einer Casting-Show-Band. Kaum eine Rock-Kapelle würde geschnickt in solchen Klamotten so dominant auftreten. Aber auch hier hat der Veranstalter alle Besucher überrascht und die Menge vor der Bühne tobte und feierte.
Danach genau das komplette Gegenteil, komplexer Fusion-Rock vom Briten David Cross und seine vierköpfigen Mannschaft. Es waren auch eine große Anzahl King Crimson Fans im Bühnen-Areal, denn David hatte das komplette Album Larks' Tongues In Aspic (1973) Live angekündigt. Er selbst hatte damals an diesem Prog-Rock-Klassiker mitgewirkt und auch mit seinen Musikern, oder vielleicht gerade deshalb, war es ein Genuss dieses komplexe Werk in Gänze präsentiert bekommen zu haben. Zuletzt wieder ein wahrlich großartiger Auftritt von Siena Root aus Schweden. Diese Formation um die Konstanten Love Forsberg (Schlagzeug) und Samir „Sam“ Riffer (Bass) halten den Kontakt zum Krautrock der 70er würdig und erfrischend seit 1990 aufrecht. Die Tasten und Hammond bedient aktuell Zubaida Solid, die auch noch fantastisch singen kann. Hoffentlich bleibt diese Inkarnation lange bestehen. Die Nachtschicht hatte diesmal der ultrasympathische Dieter „Jimmy“ Bunzel alias DJ Bunzel. Wir hatten viele schöne Gespräche mit Jimmy und seiner Frau, zwei wandelnde Musik-Lexika und Ostrock-Experten.
Der Samstag ist in den letzten Jahren immer stark geprägt durch das Spezial-Programm der Hamburg Blues Band. Auch 2026 war das so. Aber der Tag beginnt wieder bei gutem Sommerwetter auf der WB mit einer britischen Legende. Atomic Rooster waren schon einmal in Waffenrod, damals mit einem lustlosen Peter French. Nun bringt der Hammond-Frontmann Adrian Gautrey dass mit der neuen Besetzung eingespielte Album Circle The Sun und den Gitarrist Steve „Boltz“ Bolton mit. Sie spielen viele Titel des aktuellen Albums, aber auch viele Klassiker aus den 70er. Alles wirkte wie aus einem Guss. Ein fanatischer leidenschaftlicher Auftritt von diesem Quartett, die beste Besetzung von Atomic Rooster. Danach auf der LB ein junges Talent aus Dresden: Melanie Hammer, alias Age wegen dem H im Namen, mit ihrer Band. Sie spielte einige Titel von ihrem Solo-Debüt Lieblingsstücke, aber besonders Southern Rock Klassiker im ihrem eigenen Gewand. Die MHB müssen wir weiter beobachten. Unten auf der HB begeisterte der recht unbekannte Blues-Rock von Xander & The Peace Pirates mit emotionalen Blues. Wir haben sympathischen Keith Xander später noch getroffen, und er sahte uns das er und seine Band sehr dankbar sind das sie hier auftreten durften und so willkommen waren.
Oben am Wald dann Cynthia Nickschas im Big-Band-Format, Saxofon, Trompete, A-Gitarren neben den klassischen Instrumenten, mit ihren eigenkomponierten musikalischen Botschaften. Den diesjährigen letzten Auftritt auf der LB hatten dann im Sonnenuntergang die jungen Wilden von Kant, ein exzellente Nachwuchs-Quartett aus dem musikalischen Untergrund von Aschaffenburg am Main. Ein sehr starker Auftritt, wir drücken Kant vier Daumen. Nach der Hamburg Blues Band sollte wie im letzten Jahr eine Feuerschau Nähe der Lift-Bühne stattfinden. Die fand wegen dem Wetter und Brandgefahr nicht statt. Dafür präsentierte die in Europa etwas unbekannte Formation Fughu aus Argentinien ein besonderes Rock-Spektakel bei dem der Sänger Renzo Favaro wie damals Peter Gabriel bei Genesis verkleidet in viele Rollen schlüpfte. Danach noch die jungen Rocker Doctor Victor aus Tschechien auf der HB und DJ Electric bis zum Morgengrauen.
Wegen der Übersichtlichkeit haben wir die beiden Fotostrecken Samstag und Hamburg Blues Band am Samstag getrennt. Diese Allstar-Band aus dem Bundesland Hamburg trat nach der Pandemie 2021 regelmäßig beim Woodstock Forever in Waffenrod auf. Sie bringen zu ihren 3-stündigen Auftritten immer viele interessante internationale Gäste mit ins Auenland. Dieses Jahr Claudia Cane, Heidi Joubert, Vanja Sky, Abi Wallenstein, Frank Tischer. Die Stamm-Band, Gert Lange, Krissy Matthews, Eddie Filipp, Slavek Seminiuk, spielten mit den Gästen in unterschiedlichen Konstellationen. Es war durchgängig Alarm auf der Bühne und ständig etwas los. Wie immer, ein großartiges Programm und nächstes Jahr wird die Besetzungsliste wieder auf Anfang gesetzt. Die Hamburg Blues Band ist bereits für 2027 vom Veranstalter eingeladen.
Wir waren kürzlich beim diesjährigen 41. Blues In Lehrte, haben dort auch die Französin Veronique Gayot und die Kroatin Vanja Sky mit ihren eigenen Bands erlebt und wie immer mit sehr viele Menschen gesprochen. Eine dort nähe Hannover geborene Frau, die hat an fast allen 41. Ausgaben teilgenommen (das erste Mal mit 6 Jahren) und lebt heute in der Hansestadt Bremen, erzählte uns mit strahlenden Augen, das zum Ende des Festivals immer gemeinsam gesungen wurde.
Und das ist eine schöne Sache, die auch beim Woodstock Forever Tradition hat. Vor der letzten Band (diesmal die Tschechen Doc Victor) versammeln sich fast alle Menschen die an diesem Festival mitgearbeitet haben auf der Haupt-Bühne. Dann stehen sie mit den Besuchern Auge in Auge vor und auf der Bühne zusammen, der Veranstalter bedankt sich beim kompletten Team und spricht einige Worte, es wird gemeinsam gesungen (diesmal Melanie Safka) und sich zum Schluss gewünscht, dass man sich beim nächsten Mal gesund wieder hier im Auenland wiedertrifft. Ein schönes Ritual das alle verbindet !! Danach gibt es noch hochenergetischen Rock vom Trio Doc Victor und für die Nachtschwärmer ein letztes Mal 2026 mit DJ Electric einen gemeinsame Reise bis zum Morgengrauen !!
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