Tragik Rock: Robert Frederick Zenon Geldof (UK)

Veröffentlicht am 28. September 2026 um 19:15

Licht und Schatten im Studio, auf Bühnen, aber auch Privat – Bob Geldof Junior – Wo ordne ich den Iren Sir Bob aus der Hafenstadt Dún Laoghaire südlich von Dublin an der Ostküste der grünen Nordsee-Insel ein. Bei den Brit-Barden, Tragischen Rockern oder den übergroßen Rock-Helden.

Ich habe mich für die Tragischen Rocker entschieden und nachfolgend begründe ich das auch. Robert Frederick Zenon Geldof, geboren am 05. Oktober 1951 als Sohn (wird heute 70, das haben viele Tragik-Rocker nicht erreicht) von Evelyn (Kino-Geschäftsführerin) und Robert Geldof Senior (starb 2010 mit 96), wuchs in dieser unbedeutenden Kleinstadt auf. Früh verstarb 1959 seine lebenslustige, bildhübsche 44-jährige Mutter an einer plötzlichen Hirnblutung. Er wurde deshalb in der Obhut seiner beiden älteren Schwestern Cleo und Lynn groß. Cleo übernahm dann 18-jährig den Familienvorstand, weil Papa Geldof ständig als Vertreter (wie auch sein Chef, Bruder/Onkel Sonny) unterwegs war. Schon früh während seiner Schulzeit hatte er wegen typischen jugendlichen Bagatellen und Streichen schwer Stress mit Vater und der von katholischen Geistlichen geführten Schule. Der Bruch mit seinem Vater und die strenge von ihm und der Schule führten zu gesundheitlichen Problemen und zu Schlechtleistung, Misstrauen und Isolation. Auch auf dem angesehenen Blackrock-College setzte sich das alles fort und die Kluft zwischen Lehrer sowie Vater wurden immer größer. Noch schlimmer wurde es dann noch, als sich Bob für die Rolling Stones begeisterte, sein Vater aber die Beatles verehrte. Nach dem College arbeite er in vielen verschiedenen Jobs, zuletzt beim kleinen lokalen Musik-Magazin Georgia Street in Vancouver, Kanada.

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