Promotion ist manchmal genauso anstrengend wie das gestalten einer Komposition oder das musizieren für das Publikum. Music-Info-Net bietet mit diesem Steckbrief ein schönes und kompaktes Format etwas von Melanie Mau und Martin Schnella zu erfahren und damit die erste Neugier der interessierten Fans zu stillen.
Immer wieder ein besonderes Akustik-Programm
Name: Melanie Mau – Martin Schnella
Geburtstag: 21.12.1976 – 22.06.1984
Besondere Kennzeichen: Rote Haare? Ich habe keine Idee – Wuschelige Haare
Vorlieben: Ich liebe es zu lachen, Konzerte besuchen, ins Kino gehen, schöne Stunden mit Familie & Freunden verbringen – Essen gehen, Musik machen und hören, Tontechnik, Sauna
Abneigungen: Intoleranz und Hass – Neid gepaart mit Missgunst
Frühere Berufe: Arzthelferin – Industriekaufmann
Hobbies: Die wichtigsten zwei K´s, unsere Kinder & Katzen, Familienzeit, Musik, Sauna, Gartenarbeit (wie schrieb´ ich einst in Poesiealben- und ganz viel mehr) – Musik im Allgemeinen, Tontechnik, Filme schauen, in die Sauna gehen
Erstes Erlebnis mit Musik: Meine Eltern haben immer mit uns gesungen, ich erinnere mich, dass mein kleiner Bruder in der Wiege lag und meine Omi ihm ein Schlaflied vorsang und ich ganz gebannt lauschte. – Der Junge muss doch mal irgendwas machen. So brachte mich mein Opa zu einer Probe der Harzer Sösespatzen, einem Chor, der Harzer Folklore sang. Das war mein erster Kontakt mit Musik.
Bevorzugte Musiker(in)/Bands: Schwierig, da ich eigentlich in allen Musikrichtungen meine Vorbilder habe. Wenn ich mich festlegen muss, sind es sicherlich großartige Sängerinnen wie Hayley Williams, Marcela Bovio, Anneke van Giersbergen, Floor Jansen, mich haben auch definitiv Musicals geprägt, neben den ganzen Prog- und Heavy Bands. Myles Kennedy ist einer der Sänger von denen ich nicht genug hören kann und er wirkt auch immer unglaublich sympathisch in Interviews. – Das sind unendlich viele aus den unterschiedlichsten Genres. Um nur einige zu nennen: Yes, Gentle Giant, Pain Of Salvation, Judas Priest, Ayreon, Iron Maiden, Crosby Stills & Nash (ohne Young), AC/DC, Genesis, Nightwish, Dream Theater, Jens Kommnick, Extreme, King's X, Uriah Heep, Blind Guardian, Haken u.v.m., die Liste würde nie enden!
Bisher bestes Konzerterlebnis…: Schon wieder Mega schwierig, ich denke Jens Kommnick ganz intim mit 30 Zuhörern, es traf mich mitten ins Herz. – Es gibt so viele, dass ich keines speziell nennen kann!
...und das Schlechteste: War ich glücklicherweise noch nie dabei – Da fällt mir keines ein!
Wichtigste Einflüsse: Meine Familie, die gaben mir Wurzeln und geben mir Flügel – An der Gitarre Jens Kommnick, David Gilmour und John Petrucci
Sex-Symbole: Männlich: Olaf Schubert, Weiblich: Sarah Bosetti –
Lieblingsbuch: Totenlied von Tess Gerritsen – Todesmahl von Andreas Gruber
Lieblingsautor(innen): Christian Dolle – Tess Gerritsen
Lieblingsfilm: The Danish Girl – Club Las Piranjas
Ich sammle: Rezepte – CDs
Dafür habe ich kein Verständnis: Hass und Intoleranz – Hass und Gewalt
Zeitgenossinnen/Zeitgenossen, die Du gerne treffen möchtest: Königin Elisabeth I – David Gilmour
Musiker(innen), mit denen Du gerne mal spielen/singen möchtest: Martin Schnella, ist wohl so ein super Typ aus dem Harz :-), Ich bin rundum glücklich mit meinen Jungs, jeder für sich ist einfach wunderbar, mehr als ich mir je zu Träumen gewagt hätte. – Mit Melli sind all meine Wünsche in Erfüllung gegangen!
Welches historische Ereignis hättest Du gern miterlebt: Die Erfindung des Penicilin (1928) – Die Produktion des St. Pepper Albums der Beatles
Welche Kunstfertigkeit würdest Du gern beherrschen: Glasblasen – Handwerkliche Fähigkeiten
Worüber kannst Du lachen: Über fast alles und gerne über meine eigenen Missgeschicke – Satire, Olaf Schubert, Hape Kerkeling, Johan König, Torsten Sträter
Was macht Dich traurig oder wütend: Ungerechtigkeit, Hunger, Krieg – Missgünstige Menschen, Krieg, Armut
Pläne für die nahe Zukunft: Neue Musik schreiben und Release-Konzerte zu „Invoke The Ghosts“ planen – Immer weiter Musik machen, Konzerte auf der ganzen Welt spielen
Danke: Ich bedanke mich von Herzen für so wunderbare Fans – Allen Fans und den besten Freunden für den stetigen Support!
Herzensangelegenheiten im Unplugged-Stil
Stimmt, nicht umsonst bezeichnen viele Veranstalter diese beiden jungen Vollblutmusiker als ganz große Talente in der deutschen Rock-Musik, eine durchaus berechtigte Lobes-Hymne, der wir uns voll anschließen. Und wer die beiden nähe Harz beheimaten als Akustik-Duo Melanie Mau & Martin Schnella oder als Band-Projekt Gray Matters mit erfahrenen Weggefährten wie Lars Lehmann (Bass) oder Niklas Kahl (auch Lord Of The Lost) und Fabian Gödecke (Perkussion) an ihrer Duo-Seite oder selbst als Gäste bei vielen renommierten Projekten der Deutschen Musik-Szene erlebt, sie machen immer eine gute Figur, prägen vor allem mit Stimmen und Saiteninstrumenten die jeweilige Musik. Heute hier am nahen Rheinufer 2020 mal wieder als Trio, diesmal mit Trommler Simon Schröder (auch Persona) als Rhythmus-Unterstützung, spielen sie virtuos verschiedene Cover-Versionen auf akustischen Instrumenten (Akustische Gitarren, Mandoline, Cajon), begleitet von Melli Mau´s kraftvoller Solo-Stimme. Auch der Harmonie-Gesang mit Martin ist atemberaubend. Die Bandbreite und Interpretationen der Songs sind gewaltig: von der isländischen Indie-Folk-Band Árstíðir, Police und MM Earth Band Mitarbeiter Chris Thompson über Progger Genesis, Peter Gabriel und Yes bis hin zu den Rockern Kansas, Toto, Iron Maiden und In Flames. Auch einige Eigenkompositionen haben sie im Gepäck, dabei auch ein Stück vom aktuellen hörenswerten Flaming Row Konzept-Album The Pure Shine, eine vertonte Geschichte vom gruseligen Ami-Autor Steven King auf zwei Silberlingen. Da sollte der niederländische Prog-Metal-Papst Ayreon alias Arjen Anthony Lucassen auch mal genau hinhören, das ist tatsächlich auf gleichem hervorragendem Level, womit dann auch wieder einige Veranstalter bestätigt werden. Eine durchgängig hohe Qualität der Musik, ohne Filter, Pomp und Glimmer, zerbrechlich wirkt es oft in ruhigeren Passagen, aber immer bleibt die Spannung erhalten. Das Publikum saugt sich förmlich an den Akteuren fest, ist hellauf begeistert, feiert die Drei bei diesem Sommerfest und kriegen dann noch einen mit dem kraftvollen Sledgehammer. Dieses sympathische Künstler-Kollektiv ist nun im Sommer/Herbst 2020 trotz Pandemie wieder auf Tour, kann sogar noch für weitere kleinere Veranstaltungen gebucht werden. Dabei werden die Klassiker sowie Neues vom aktuellsten in Eigenregie veröffentlichten Werk Through The Decades genauso druckvoll interpretiert.
Aktuell Mitte August 2020 – Die Situation während der weltweiten Pandemie hat sich innerhalb der letzten zwei Wochen wieder massiv verschärft. Es wurden jetzt auch die meisten, teils aus dem Frühjahr sicherheitshalber verschobenen Kleinkunst-Veranstaltungen, im August 2020 leider abgesagt. Hoffen wir nun auf den September. Bilder oben L_R: Melanie & Martin 2020, 2023, 2024, Bilder_Text: Christa & Roland Koch
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