Tragik Rock: Randall William Rhoads (US)

Veröffentlicht am 21. Januar 2026 um 20:41

Crazy Ozzy ist mal wieder im Auge des Blizzards, Abgerechnet wird mit Anderen Diesmal ist die tragische Geschichte stark verknüpft mit Crazy Ozzy Osbourne, der 1979, auch sehr tragisch, langgestreckt am Boden lag. Von seiner Stamm-Band Black Sabbath gefeuert, in Alkohol und Drogen versumpft, schwer depressiv, brauchte es zwei Personen, um ihn wieder auf die Beine zu bringen.

Die eine war die Tochter Sharon seines Managers Don Arden, die bei ihm Schulden eintreiben sollte und später seine Frau und Managerin werden sollte. Der andere war der junge Gitarrero Randall William Rhoads (06-12-1956), den er für seine geplante eigene Band anheuerte. Einerseits ein extrovertierter Ozzy-Shouter, der keine Party auslässt und jede Schnaps-Flasche leert, auf der anderen ein spektakulärer Bühnen-Derwisch, der in seine Gitarren verliebt ist, Kette raucht, aber kaum Alkohol konsumiert. Das Verhältnis zwischen den beiden ähnelt sehr dem von Bon Scott und Angus Young der Australier AC/DC. Doch während Shouter Scott schon 1980 an seinem Lebenswandel zugrunde geht, überlebt Ozzy noch viele Exzesse bis zum 22. Juli 2025. Er hatte sehr viel Glück, Rhoads leider nicht. In diesem Fall ist es der junge Gitarrist Randy, der hatte sogar auch eine kurze Affäre mit Managerin Sharon Arden, der mehr als tragisch in Florida 1982 mit nur 25 Lenzen ums Leben kommt.

1956 bis 1979 – Die Musik wird Rhoads im Dezember 1956 mit in die Wiege gelegt, besser gesagt, saugt er und sein Bruder sie in Santa Monica mit der Muttermilch auf. Denn seine alleinerziehende Mama Delores (Dee) betreibt eine Musikschule in Hollywood. Er lernt früh Musiktheorie, Klavier und Gitarre, spielt von Folk bis Klassik, unterrichtete, sogar auch mit seinem Bruder Kelle, an der Schule seiner Mutter. Dort wurde zur Erinnerung ausgestelltes Equipment (E-Gitarre, Marshall-Amp, Trompete vom Ur-Opa, Bilder) 2019 gestohlen. Nach Besuch eines Konzerts von Alice Cooper beschließt er 1971 Rock-Gitarrist zu werden und gründet kurz danach mit dem Schulfreund Kevin Dubrow (2007 verstorben) zuerst die Band Little Women, aus der werden einige Zeit später die Hard-Rocker Quiet Riot. In Kalifornien macht sich die Hard-Rock-Combo schnell einen Namen. Dann 1976 endlich der Vertrag und daraus resultierend die beiden Alben Quiet Riot (1977) und Quiet Riot II (1978) für CBS, erscheinen zunächst aber nur in Japan (1993: Quiet Riot: The Randy Rhoads Years). John Michael Osbourne versucht 1979 nach seinem Rauswurf bei Black Sabbath in Los Angeles wieder auf die Beine zu kommen. Randy Rhoads ist der letzte von vielen Kandidaten die beim Madman vorspielen. Den Erzählungen nach hat er gerade mal zwei Minuten seiner Aufwärmübungen absolviert, als Crazy Ozzy ihm sturzbetrunken ein "You got the job" entgegen schmetterte und dann wieder ins Nirvana abtauchte. Dabei hatte Randy bis zu diesem Tag im Herbst 1979 noch keine so signifikante Aufmerksamkeit erregt. Er verließ nun seine Kumpels von Quiet Riot, deren Sänger Kevin Dubrow hielt aber die Fäden weiter in der Hand und zusammen starteten sie ab 1983 (Metal Health) eine Weltkarriere. Aber leider ohne den zierlichen Burschen Randy (Größe: 170 cm, Gewicht: 50 Kg), der war bei der Arbeit mit dem „Prinzen der Dunkelheit“ leider tragisch auf der Strecke geblieben.

1980 bis 1982 – Der Sänger von The Blizzard Of Ozz sollte seine Wahl nicht bereuen, denn Rhoads entpuppt sich als perfekter Partner. Sein Talent zeigt sich an der Art und Weise, wie er Rhythmus- und Soloteile aus einem Guss aus den Ärmeln zaubert. Ozzy dazu: „Die Anzahl an Noten, mit denen Sabbath-Gitarrist Tony Iommi drei Stücke bestritt, packt Rhoads in drei Takte. Zudem gelingt es ihm, einen guten Riff nach dem anderen hinzulegen.“ In seiner Autobiographie (Ozzy: Die Autobiografie, die hat den merkwürdig grotesken Ozzy-Humor und ist spannend aufgeschrieben) zeigte sich Osbourne Jahre später verwundert, dass sich so ein großes Talent mit so einem abgehalfterten Typ wie ihm abgibt. Viele Stücke aus dem Debüt Blizzard Of Ozz (20-09-1980) gehören noch heute zum regelmäßigen Repertoire des Prince Of Darkness. Mit Dee (Delores Rhoads) darf Rhoads sogar ein kurzes 1-minütiges Stück auf der Akustikgitarre für seine Mutter einbringen. Die Mr. Crowley Live EP (1980) und das Studiowerk Diary Of A Madman (1981) bestätigen die Güte dieser Zusammenarbeit. Das damalige harte Tourleben sowie Madman Osbournes unverminderte Exzesse laugen Rhoads aber zunehmend aus.

Ozzy dazu: „Randy wollte aussteigen, doch soweit kommt es dann nicht.“ Am 19. März 1982, während einer Pause im ländlichen Leesburg in Florida auf dem Weg zum nächsten Auftritt, streift ein kleines Propeller-Flugzeug den Tour-Bus, verliert einen kompletten Flügel, kracht in eine Garage und geht dort in Flammen auf. Die genauen Umstände können nicht genau geklärt werden. Fest steht, dass der Busfahrer Andrew Aycock, der den einmotorigen Sportflieger Beechcraft F35 unberechtigt flog, die Nacht zuvor mit Crazy Osbourne Kokain konsumiert hatte. Ozzy befindet sich mit Freundin Sharon und seiner kompletten Band schlafend im Bus und kommt mit dem Schrecken davon. Der Pilot Andrew und die zwei weiteren Insassen des Flugzeugs (Maskenbildnerin Rachel Youngblood ist ebenfalls mit an Bord) kommen ums Leben, verbrennen schließlich zur Unkenntlichkeit im Wrack. Augenzeuge Keyboarder Don Airey (Colosseum, Deep Purple, circa 10 weitere) kommt mit einem schnellen Sprung und auch großem Schrecken unverletzt davon.

The Blizzard Of Ozz – Von diesem Tour-Projekt gibt es nur zwei offizielle Singles aus der Frühphase der Bildung der Band um Ozzy Osbourne nach dem Rausschmiss bei Black Sabbath. Alle Lieder wurden von Daisley-Osbourne-Rhoads komponiert. Die eine Single hatte zwei Titel, Crazy Train und You Looking At Me Looking At You (JET 197), B-Seite in Nordamerika Steal Away (The Night). Die weitere Maxi/EP (JET 7003) enthielt Live-Versionen von Mr. Crowley, Suicide Solution und You Said It All (komponiert von Lee Kerslake), aufgenommen bei einem Konzert im Oktober 1980 in Southampton während der ersten Blizzard Of Ozz UK-Tour. Nach einem weiteren Auftritt in Birmingham kehrte die Band eilig ins Ridge Farm Studio zurück, um den Song Goodbye To Romance für eine geplante Single-Veröffentlichung neu abzumischen.

Am nächsten Morgen erfuhren sie jedoch, dass Jet Records stattdessen einen komplett neuen Song als Single veröffentlichen wollte. Rhoads, Daisley und Kerslake stellten daraufhin kurzerhand You Said It All zusammen. Schlagzeuger Kerslake sang die Gesangsspur beim Soundcheck, während der angetrunkene Ozzy Osbourne unter dem Schlagzeugpodest schlief. Die Pläne, You Said It All als Single zu veröffentlichen, wurden später aus nicht bekannten Gründen verworfen. Der Titel wurde Final nie aufgenommen, und die Live-Version auf dieser Ozzy Osbourne Live EP ist die einzige bekannte Aufnahme des Songs, die bei einem Soundcheck mit Publikumsgeräuschen aufgenommen wurde. Bemerkenswert ist, dass auf dem Album der Künstler korrekt als The Blizzard Of Ozz angegeben ist. Später wurde das Debüt von Crazy Ozzy so genannt.

1982 bis 2020 – Die Spielfreude, Randy Rhoads klassische Wurzeln und die Spielweise virtuoser Riffs inspirierten Legionen von Gitarristen weltweit, besonders im Bereich Heavy Metal. Dazu zählt unter anderen auch Zakk Wylde, der ab 1988 Rhoads Stelle an der Seite Osbournes einnimmt. Regelmäßig taucht er berechtigt in den Listen verschiedener Magazine bei den besten seiner Zunft auf, 2015 erscheint mit Immortal Randy Rhoads eine Tribute-Platte, auf der einige ehemalige Wegbegleiter spielen. Die größte Ehre erweist ihm jedoch Ozzy mit dem mitreißenden Live-Album Tribute. Ozzy dazu: „Randy war ein ganz besonderer Mensch. Er hatte Talent, war gut drauf und verbreitete gute Laune... Ich bin mir sicher, dass sein Stil euch alle weiterhin inspirieren wird.“

Tribute 1 – Auf den beiden Studio-Alben Blizzard Of Ozz (1980) und Diary Of A Madman (1981) zeigte der auf tragische und sinnlose Weise ums Leben gekommene Randy Rhoads, zu welchen Glanzleistungen er auf den elektrischen Saiteninstrumenten fähig war. Ozzy Osbourne's Live-Album Tribute (1987) ist dem Gedenken an diesen herausragenden Gitarrero gewidmet, der zusammen mit seinem durchgeknallten Arbeitgeber ein Nice Pair (Liner-Notes: unlikely and inseparable duo) gebildet hat. Die Tracks auf Tribute stammen von Auftritten aus dem Jahr 1981, Bob Daisley und Lee Kerslake waren aus den Madhouse bereits ausgezogen (siehe oben Projekt The Blizzard Of Ozz und auch Tragische Rocker). Ozzy präsentiert sich in Bestform und Randy Rhoads erst recht. Mit virtuosem Gitarrenspiel drückt der Saiten-Klampfer den Songs seinen Stempel auf, ohne dem Meister seine Show zu stehlen. Und Ozzy scheint dies, von Randys Saitenkünsten und menschlichen Qualitäten ganz abgesehen, besonders anerkannt zu haben. Ozzy dazu: „Randy war einzigartig.“ So wird der britische Sänger dann auch auf der CD-Rückseite zitiert. Neben den beiden Frontleuten agiert die fast schon legendär zu nennende Rhythmusgruppe mit Rudy Sarzo (Quiet Riot) am Bass und dem Power-Schlagzeuger Tommy Aldrigde (Black Oak Arkansas, Pat Travers Band). Die Titel setzen sich zusammen aus neun Nummern von Blizzard Of Oz und zwei Titeln von Diary Of A Madman, dazu die unverwüstlichen gut interpretierten Titel Iron Man, Children Of The Grave, Paranoid von Black Sabbath. Zu den Highlights zählt ganz gewiss Mr. Crowley mit seinem von klassischer Musik inspirierten Intro. Im Verlauf der Nummer, Randy läuft hier zu Höchstform auf, die Gitarre brennt bei feurigen Solos. Die Balladen Goodbye To Romance und Revelation (Mother Earth) sowie Tribute mit den Studio-Outtakes von Dee dokumentieren die Leidenschaft des US-Boy Randy Rhoads für seine klassischen Wurzeln und Konzert-Gitarren. Echt faszinierend und besonders wie Randy auf der Akustikgitarre das Thema in mehreren Anläufen aufgreift. Hier werden schon prägende Eckpunkte für die balladesken Akzente im modernen Heavy Metal gesetzt, durchaus kein Widerspruch, im Gegenteil. Viele harte Kerle sorgten später mit wunderschönen Kompositionen, Instrumentierung und Texten auch für zeitlose Klassiker. Auch das wäre mal durchaus ein geschlossenes Thema für den MINT. Kontrast-Programm zu Dee ist der derbe Rocker Suicide Solution, auf dem Rhoads wiederum solistisch glänzt. Bei dem schnellen Titel Steal Away zeigt Tommy Aldridge ein Schlagzeug-Solo. Er trommelt, wie der Brite Chris Slade, später auch noch für mindestens ein Dutzend harte Rocker. Randy Rhoads sei „one of the most talented guitarrists of his generation“ gewesen, schreibt Phil Alexander in seinen Texten zur Tribute-Scheibe. Die Aufnahmen machen diese Einschätzung absolut nachvollziehbar. Die kurze Lebenszeit von Randy war geprägt durch Pech und endete Tragisch. Das danach war durch die Initiative von Crazy Ozzy etwas mehr von Glück gezeichnet und Randy in den Olymp der Rock-Gitarristen aufgenommen.

Tribute 2 – Die 11 Songs der Tribute-CD Immortal Randy Rhoads: The Ultimate Tribute (2015), an allen Kompositionen war der viel zu früh verstorbene, großartige Randy Rhoads beteiligt, wurde von 20 populären zeitgenössischen Künstlern eingespielt. Darunter alte Freunde und Weggefährten Rudy Sarzo und Frank Banali von Quiet Riot, sein Bruder Kelle Rhoads, sowie weitere namhafte Musiker, wie Serj Tankiann, Tom Morello, Vinny Appice, Tim (Ripper) Owens, Chuck Billy, Alexi Laiho, George Lynch, Gus G., Bruce Kulick, Doug Aldrich, Dweezil Zappa und andere. Produziert und zusammengestellt wurde das Album von Grammy-Preisträger, Gitarrist und Produzent Bob Kulick in seinem eigenen Tonstudio. Dazu gibt es bei der Deluxe-Ausgabe eine Bonus-DVD, mit interessanten Interviews die Bob Kulick mit einigen der involvierten Musikern und Weggefährten Randys führt. Auch über die Musonia School Of Music in North Hollywood wird berichtet. Die wurde von Randys Mutter gegründet und die letzten Jahre von seinem Bruder Kelle Rhoads geführt.

Tribute 3 – Internationale Szenegrößen setzen der Gitarrenlegende Randy Rhoads ein musikalisches Denkmal auf der Musikmesse Frankfurt 2020. Die Memorial Show Randy Rhoads Remembered am 02. April widmet sich dem Lebenswerk des stilprägenden Musikers und legt dabei einen besonderen Fokus auf dessen gemeinsame Schaffenszeit mit Ozzy Osbourne. Projektgründer Brian Tichy, früher selbst Ozzy-Drummer, performt mit einer All-Star Band die Songs der unvergessenen Alben Blizzard Of Ozz und Diary Of A Madman.

Ozzy dazu: „Randy war mein verdammtes Leben, mein Blut, meine Energie. Diese Trauer werde ich immer mit mir herumtragen. Es wiegt schwer, wenn jemand gegangen ist, den man liebt.“ God bless Randy Rhoads! Bilder: Cover, Promo, Text: Roland Koch

English Version – Crazy Ozzy is once again in the eye of the Blizzard; the reckoning will come with others.

This time, the tragic story is closely linked to Crazy Ozzy Osbourne, who in 1979, also tragically, was lying prone to serious illness. Fired from his main band Black Sabbath, mired in alcohol and drugs, and severely depressed, it took two people to get him back on his feet. One was Sharon, the daughter of his manager Don Arden, who was initially brought in to collect debts from him and would later become his wife and manager. The other was the young guitarist Randall William Rhoads (born December 6, 1956), whom he hired for his planned band. On the one hand, an extroverted Ozzy-style shouter who never missed a party and emptied every bottle of liquor; on the other, a spectacular stage dervish who was in love with his guitars, chain-smoked, but hardly drank any alcohol. The relationship between the two is very similar to that of Bon Scott and Angus Young of the Australian band AC/DC. But while vocalist Scott succumbed to his lifestyle in 1980, Ozzy survived many more excesses until July 22, 2025. He was very lucky; Rhoads, unfortunately, was not. In this case, it was the young guitarist Randy, who even had a brief affair with manager Sharon Arden, who tragically died in Florida in 1982 at the young age of 25.

From 1956 to 1979 – Music was practically in Rhoads' blood from birth in December 1956; or rather, he and his brother absorbed it with their mother's milk in Santa Monica. His single mother, Delores (Dee), ran a music school in Hollywood. He learned music theory, piano, and guitar at an early age, playing everything from folk to classical music. He even taught at his mother's school, sometimes alongside his brother Kelle. Equipment displayed there as a memento (electric guitar, Marshall Amp, his great-grandfather's trumpet, and pictures) was stolen in 2019. After attending an Alice Cooper concert in 1971, he decided to become a rock guitarist and shortly thereafter founded the band Little Women with his school friend Kevin Dubrow (died 2007). This band later evolved into the hard rockers Quiet Riot. The hard rock group quickly made a name for itself in California. Then in 1976 the contract finally came about, resulting in the two albums "Quiet Riot" (1977) and "Quiet Riot II" (1978) for CBS, which were initially only released in Japan (1993: "The Randy Rhoads Years"). In 1979, John Michael Osbourne was trying to get back on his feet in Los Angeles after being kicked out of Black Sabbath. Randy Rhoads was the last of many candidates to audition for the Madman. According to accounts, he had barely completed two minutes of his warm-up when Crazy Ozzy, completely drunk, belted out "You got the job" and then disappeared back into oblivion. Up until that day in the fall of 1979, Randy had not attracted any significant attention. He now left his friends in Quiet Riot, but their singer, Kevin Dubrow, continued to hold the reins, and together they launched a global career starting in 1983 with "Metal Health." Sadly, though, the diminutive Randy (height: 170 cm, weight: 50 kg) was no longer part of it; he had tragically been lost in the process of working with the "Prince of Darkness."

From 1979 to 1982 – The singer of The Blizzard Of Ozz would not regret his choice, as Rhoads proved to be the perfect partner. His talent was evident in the way he effortlessly conjured up seamless rhythmic and solo sections. Ozzy commented: "Rhoads packs into three bars the number of notes Sabbath guitarist Tony Iommi used to play three songs. He also manages to lay down one great riff after another." In his autobiography (Ozzy: The Autobiography, which has that strangely grotesque Ozzy humor and is excitingly written), Osbourne expressed his surprise years later that such a great talent associated himself with such a washed-up guy as himself. Many tracks from the debut album "Blizzard of Ozz" (September 20, 1980) are still part of the Prince of Darkness's regular repertoire today. With "Dee" (Delores), Rhoads even gets to contribute a short, one-minute acoustic guitar piece for his mother. The "Mr. Crowley Live EP" (1980) and the studio album "Diary Of A Madman" (1981) confirm the quality of this collaboration. The grueling tour life and Madman Osbourne's relentless excesses were increasingly wearing Rhoads down. Ozzy recalls: "Randy wanted to quit, but it didn't come to that." On March 19, 1982, during a break in rural Leesburg, Florida, on the way to the next gig, a small propeller plane clipped the tour bus, lost a wing, crashed into a garage, and burst into flames. The exact circumstances remain unclear. What is known is that the bus driver, Andrew Aycock, who was flying the single-engine Beechcraft F35 without authorization, had consumed cocaine with Crazy Osbourne the night before. Ozzy, his girlfriend Sharon, and his entire band were asleep on the bus and escaped unharmed. The pilot, Andrew, and the two other occupants of the plane (makeup artist Rachel Youngblood was also on board) perished, burning beyond recognition in the wreckage. Eyewitness keyboardist Don Airey (Colosseum, Deep Purple, about 10 others) escaped unharmed with a quick jump and also great fright.

The Blizzard Of Ozz – Only two official singles from this touring project exist, released during the early stages of Ozzy Osbourne's band's formation after his departure from Black Sabbath. All songs were composed by Daisley-Osbourne-Rhoads. One single featured two tracks, "Crazy Train" and "You Looking At Me Looking At You" (JET 197), with the B-side in North America being "Steal Away (The Night)." The other maxi-single/EP (JET 7003) contained live versions of "Mr. Crowley," "Suicide Solution," and "You Said It All" (composed by Lee Kerslake), recorded at a concert in Southampton in October 1980 during the first Blizzard Of Ozz UK tour. After another performance in Birmingham, the band hurriedly returned to Ridge Farm Studio to remix the song "Goodbye To Romance" for a planned single release. However, the following morning they learned that Jet Records intended to release a completely new song as the single instead. Rhoads, Daisley and Kerslake put together You Said It All shortly afterwards. Drummer Kerslake sang the vocal track during soundcheck while a tipsy Ozzy Osbourne slept under the drum riser. Plans to release "You Said It All" as a single were later scrapped for unknown reasons. The track was never recorded, and the live version on this Ozzy Osbourne Live EP is the only known recording of the song made during a soundcheck with audience noise. It's worth noting that the album correctly credits the artist as The Blizzard Of Ozz, the title later given to Crazy Ozzy's debut album.

From 1982 to 2020 – Randy Rhoads's infectious joy of playing, his classical roots, and his virtuoso riffs inspired legions of guitarists worldwide, especially in heavy metal. Among them was Zakk Wylde, who took over Rhoads's role alongside Osbourne in 1988. He regularly and deservedly appears on lists of the best guitarists in various magazines, and in 2015, a tribute album, "Immortal Randy Rhoads," was released, featuring several former bandmates. However, the greatest tribute came from Ozzy Osbourne with the rousing live album "Tribute." Ozzy said: "Randy was a very special person. He was talented, always in good spirits, and spread good vibes... I'm sure his style will continue to inspire you all."

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