Die Zeiten von Axel Fowley sind lange vorbei – 20 Jahre Rolling Stone Deutschland, würdigt sich selbst mit: Das Beste Aus Den Ersten 20 Jahren in 28 Kapiteln auf 336 Seiten. Für mich die interessanten Teile, zuerst das Intro: Vorwort des damaligen Chef-Redakteur Sebastian Zabel, dann Kapitel 1: Anfang – Wie alles Begann von Arne Willander und zuletzt Kapitel 28:
Favoriten – Was die Redakteure und Autoren des Rolling Stone am liebsten hören. Das Vorwort wird beendet mit dem Satz: „Und so wird es weitergehen. Mindestens für sie kommenden zwanzig Jahre.“ Nicht das mir das im entferntesten Angst gemacht hätte, stirbt natürlich die Hoffnung zuletzt !! Wie alle Druck-Magazine hat auch der Rolling Stone mit rückläufigen Verkaufszahlen (1998 bis 2018: Abonnementen Minus 28,3%, Verkäufe Minus 52,3%) zu kämpfen. Und der Trend hat angehalten und viele renommierte Druck-Magazine haben inzwischen aufgegeben. Mal sehen ob das auflagenstärkste Magazin wirklich bis 2034 durchhält.
Auffällig über das komplette Buch, kaum bis keine Beiträge über deutsche Künstler, außer wenn man Campino, Lindenberg, Scorpions, Westernhagen, etc. heißt. Ich weiß, warum ich dieses Magazin bisher gemieden habe. Es sind in der Hauptsache keine Themen für mich dabei. Natürlich Interesse ich mich auch für Künstler wie Bob Dylan, Pet Shop Boys, R.E.M., Sting, aber darüber berichten viele Magazine, Zeitungen, Journale, auch der Rolling Stone. Dennoch überraschend, als ich mir die 24 mal 20 Bands der Rubrik Kapitel 28: Favoriten – Was die Redakteure und Autoren des Rolling Stone am liebsten hören, angesehen habe. Fast bei jeder Übersicht eine sehr hohe Schnittmenge zu meinen geschätzten Werken. Natürlich gibt es auch Ausnahmen wie Uwe Kopf, der sagenhafte 20 Van Morrison Alben aufgelistet hat. Aber vielleicht hat Uwe auch nur den Einkaufszettel aus dem eclipsed Magazin Heft 145 (November 2012) abgeschrieben. Egal, eine interessante Übersicht über die Vorlieben der Redakteure und Autoren.
Hier meine Alben-Best-Of-Liste für eine einsame Insel ohne Best-Of-Ausgaben. 20 Musik-Alben, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde, sollte es so sein...
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John Mayall’s Bluesbreakers – The Turning Point (Wiederveröffentlichung)
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Verschiedene Blueser – Empire Sampler 153
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Marek Arnold Artrock Project – Marek Arnold Artrock Project
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Deuter – Sands Of Time (DCD)
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David Gilmour – Live In Gdansk (DCD)
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smalltape – The Ocean
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Julians Treatment – A Time Before This
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Vangelis – 1492: Conquest Of Paradise
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Wishbone Ash – Argus (Wiederveröffentlichung mit Live From Memphis)
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Deep Purple – Live In Japan (Wiederveröffentlichung, 3CD-Version)
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Saga – Chapters Live (DCD)
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Captain Beyond – Sufficiently Breathless
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Archive – Londinium
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Blind Faith – Blind Faith (Deluxe Edition DCD)
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Clawfinger – Deaf Dumb Blind (Wiederveröffentlichung)
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Dynamoe – Coming Home
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Recoil – subhuman (Deluxe Edition)
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Jan Garbarek – Legend Of The Seven Dreams
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Chick Corea – Return To Forever
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Hattler – Live Cuts (DCD)
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